Unser Zukunftsmodell

Die Krankenhäuser Amsterdamer Straße, Holweide und Merheim wachsen zu einem modernen Gesundheitscampus Merheim zusammen.

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Die Sicherheit unserer Patient*innen und Mitarbeitenden hat höchste Priorität. Dank unseres Hygiene-Konzeptes sind Sie bei uns in guten Händen.

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Stimmen zum Zukunftsmodell

Prof. Dr. med. Arno J. Dormann, Direktor Zentrum für interdisziplinäre Viszeralmedizin (ZIV), Chefarzt Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie, Gastrointestinale Infektionen und Ernährungsmedizin im Interview mit der Unternehmenskommunikation:

Prof. Dr. med. Arno J. Dormann; Foto: ©Kliniken Köln/ BFF

Was bedeutet die Entscheidung des Rates der Stadt Köln für Ihre Klinik?

Der Ratsentscheid für die Kliniken der Stadt Köln stellt eine entscheidende Weichenstellung in der zukünftigen medizinischen Versorgung im rechtsrheinischen Köln dar. Als Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Viszeralmedizin (ZIV) möchte ich meine fachliche Unterstützung für dieses zukunftsweisende Modell zum Ausdruck bringen. Der geplante gemeinsame Campus bietet eine exzellente Basis für eine zentralisierte und bestmögliche Patient*innen-Versorgung im rechtsrheinischen Köln und sichert zukünftig unsere Position als Maximalversorgungsklinikum.

Was bedeutet der künftige Gesundheitscampus Merheim für Ihre Patentinnen und Patienten?

Das ZIV, Zentrum für interdisziplinäre Viszeralmedizin ZIV (kliniken-koeln.de) agiert bereits jetzt schon als Leuchtturmprojekt für interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Fachdisziplinen an den Standorten Holweide und Merheim mit dem Ziel der „Ein-Standort-Strategie“. Dieses erfordert aktuell noch einen aufwändigen Erhalt von doppelten Strukturen in den beiden Krankenhäusern Holweide und Merheim. Um die Effektivität in der Versorgung noch deutlich steigern zu können, ist die Zusammenführung an einen Standort absolut richtig. Es können so Strukturen wie z.B. OPs, Funktionsräume, Endoskopie etc. optimiert und die Patient*innenversorgung deutlich verbessert werden. Die Reduzierung z.B. der Pendelfahrten zwischen den Standorten ist ein entscheidender Vorteil, da Patient*innen und unsere Expertinnen und Experten nicht mehr täglich zwischen den Standorten wechseln müssen. Dies steigert die Effizienz und die Qualität der Patientenversorgung und ermöglicht auch in Notfällen eine optimierte Behandlung.

 

Was bedeutet dies in der täglichen Praxis für das Personal?

Durch die gemeinsame Nutzung von Funktionsbereichen, ggf. auch gemeinsam mit weiteren Fachbereichen, aber auch durch den Neubau der Radiologie in Merheim mit modernster Ausstattung, können wir die interdisziplinäre Behandlung unserer Patienten weiter verbessern und die Arbeitsplätze zukunftsweisend gestalten. Angesichts des bevorstehenden großen Strukturwandels in der Krankenhaus-Landschaft und der begrenzten personellen Ressourcen ist es von größter Bedeutung, klare und effektive Prozesse zu implementieren. Dieses Vorgehen wird nicht nur bestehendes Personal binden, sondern auch neue Fachkräfte anziehen.

Wie bewerten Sie die Erfahrungen des ZIV mit der Bündelung von Behandlungsprozessen?

Die Erfolge des ZIV werden zukünftig durch die Zusammenführung von überlappenden Bereichen am Gesundheitscampus Merheim noch weiter verstärkt. Unser Credo des ZIV - „Hand in Hand mit den Disziplinen“ - kann so zukünftig optimal ausgebaut werden. Das Zusammenwachsen der Standorte wird im ZIV schon seit über zwei Jahren sehr erfolgreich praktiziert und steht exemplarisch für das, was zukünftig von allen Fachbereichen der Kliniken der Stadt Köln gelebt werden muss. Diese Strategie bietet der Stadt Köln und den Kliniken die einmalige Chance, die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf ein neues und effizienteres Level zu heben und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeitenden zu optimieren. Abschließend möchte ich betonen, dass die Standortstrategie und die interdisziplinäre Zentrenstrategie wesentliche Voraussetzungen für den zukünftigen Erfolg der Kliniken der Stadt Köln sind.

Seite zuletzt aktualisiert am 10/27/2023