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Kinderkrankenhaus Kliniken Köln: Der Angehörigen-/Mutter-Kind-Neubau (F-Trakt) für die Behandlung von Säuglingen, Neu- und Frühgeborenen ist eröffnet

Am 4. Juli 2024 wurde im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße in einer Feierstunde im neuen Gebäude des „F-Trakt“, der dringend benötigte Angehörigen-/Mutter-Kind-Neubau für die Behandlung von Säuglingen, Neu- und Frühgeborenen eröffnet. Die stationäre Versorgung von Frühgeborenen und Säuglingen erfolgt in diesem neuen Gebäude über vier Etagen in den medizinischen Bereichen Neonatologie, Chirurgie und Pädiatrie mit jeweils 20 Betten in 12 Zimmern sowie 4 zusätzliche Intensivbetten in 4 Zimmern im Anschluss an die Intensivstation.

Flur im neuen F-Trakt, Foto: Rütten/Kliniken Köln

Die Unterbringungsmöglichkeiten für Angehörige, die zumeist Tag und Nacht bei Ihren Kindern im Kinderkrankenhaus sein möchten, wurden durch den Neubau spürbar verbessert: Hochwertige Schrankbetten unterstützen einen erholsamen Schlaf, moderne Bäder in den Zimmern und gute Sitzmöbel verbessern die Aufenthaltsqualität, wenn Eltern bei ihren erkrankten Kindern bleiben.

Prof. Dr. Axel Goßmann, Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln, verdeutlicht: „Wir sind sehr froh und stolz, dass wir unsere jüngsten Patientinnen und Patienten nun in einem hochmodernen Klinikgebäude versorgen können und damit die stationäre Versorgung von Säuglingen aus Köln und der Region deutlich verbessern können. Dies gilt auch für die Unterbringungsqualität der begleitenden Eltern, die nun adäquate moderne Patientenzimmer vorfinden. Allen am Bau beteiligten Unternehmen und deren Beschäftigen und vor allem unserem Team der Bauabteilung mit Cornelia Iven an der Spitze danken wir herzlich für ihre gute Arbeit“.

Die Bauzeit erfolgte über rund fünf Jahre, da sie sich durch Verzögerungen im Rahmen der Pandemie und auf Grund der aktuellen Herausforderungen in der Baubranche verlängerte. Die Planung erfolgte durch die ARGE HWP Architekten, Stuttgart sowie S & P Planungsgesellschaft Leipzig. Die Baukosten betrugen rund 30 Mio. Euro, „diese Summe ist gut investiert, der Aufsichtsrat begrüßt diese Investition für die hochmoderne stationäre Versorgung der Säuglinge“, betont Dr. Ralf Unna, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kliniken Köln. Die Kosten wurden durch eine erhebliche Spende in Höhe von rund 8,5 Mio. Euro der Dieter Morszeck Stiftung mitgetragen. Der Förderverein Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße übernahm die Kosten in Höhe von rund 264.000 Euro für den neuen Spielplatz im Innenhof.

In der Feierstunde begrüßte Prof. Goßmann die Rednerinnen und Redner: Dr. Harald Rau, De-zernent für Soziales, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln; Dr. Ralf Unna, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kliniken Köln; Prof. Dr. Michael Weiß, Ärztlicher Direktor, Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße sowie Heike Wolf, Vorsitzende des Betriebsrates der Kliniken Köln. Zu der Eröffnung waren Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Institutionen sowie Vertreterinnen der am Bau beteiligten Unternehmen geladen.

In seiner Begrüßung machte Prof. Goßmann deutlich, dass die Fertigstellung und der Bezug des Anbaus zwingend notwendig war: „Wir bieten hier im Kinderkrankenhaus beste Medizin für Kinder und Jugendliche! Dieser neue F-Trakt für Säuglinge mit der optimalen Unterbringung für Kinder und Eltern ist ein Leuchtturm und stellt die hochqualifizierte Patientenversorgung sicher“. Doch die weitere Gebäudestruktur in Riehl sei über 60 Jahre alt und entspräche nicht mehr den modernen Anforderungen für Krankenhausgebäude. „Zudem hat sich auch die Kinder- und Ju-gendmedizin in den rund 60 Jahren weiterentwickelt, nur so werden wir die Versorgung nachhaltig verbessern“, so der Geschäftsführer weiter.

Doppelzimmer auf einer neuen Station, Foto: Rütten/Kliniken Köln

Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln, betont: „Ich freue mich, dass wir im Kinderkrankenhaus endlich diese modern ausgestatteten Räumlich-keiten eröffnen können. Das medizinische Leistungsspektrum, die pflegerische Betreuung und die komfortablen Unterbringungsmöglichkeiten werden die Versorgung von Kindern und Säuglingen hier deutlich verbessern. Die Eröffnung zeigt, dass wir auch vor der vom Rat beschlossenen Zusammenführung der städtischen Kliniken am Standort Merheim die Weiterentwicklung unseres Kinderkrankenhauses tatkräftig vorantreiben“.

Der Ärztliche Direktor im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, Prof. Dr. Michael Weiß, machte deutlich: „Als unsere Kinderkrankenhaus 1962 eröffnet wurde, gab es noch strikte Be-suchszeiten von nur wenigen Stunden. Heute möchten Eltern zurecht bei ihrem erkrankten Kind auf der Station bleiben, was Kindern und Eltern auch guttut. Unsere Zukunft liegt in einer modernen und hochqualitativen medizinischen Versorgung, von der mehrere tausend Familien profitieren, bis es zu der Verlegung des Kinderkrankenhauses nach Merheim kommt. Wir danken der Dieter Morszeck Stiftung und unserem Förderverein sehr für die große Unterstützung!“

Heike Wolf, Vorsitzende des Betriebsrates, macht in ihrem Grußwort klar, dass der Neubau auch ein Gewinn für die Beschäftigten auf den Stationen bedeutet: „Die neuen Stationen sind hell und modern, die Arbeit macht in diesem Umfeld auch mehr Freude. Die Stations-Stützpunkte und die Aufenthaltsräume sind gut gestaltet und bieten ebenso mehr Raum für ein gutes Miteinander - das macht das Kinderkrankenhaus noch attraktiver als Ausbildungs- und Arbeitsplatz!“.

Nach den Grußworten wurden musikalische Worte vorgetragen: Der neu gegründete A-Capella-Chor, dem Kolleginnen und Kollegen aller Fachrichtungen aus dem Kinderkrankenhaus angehören, unterhielt die Gäste. Anschließend haben die Rednerinnen und Redner gemeinsam ein rotes Band durchschnitten und das neue Gebäude damit eröffnet. Die Gäste nutzen die Gelegenheit zur Besichtigung der Stationen und bei einem Imbiss klang die Feierstunde aus.

Factsheet zur Eröffnung des F-Traktes

Seite zuletzt aktualisiert am 7/5/2024