Die Kliniken der Stadt Köln gGmbH haben vielfältige Verwaltungsaufgaben in der Zentralverwaltung gebündelt.

Beim Datenschutz stehen nicht die Daten im Vordergrund, sondern die Personen (Patienten und Mitarbeiter), über die Daten erhoben und gespeichert werden.

Zum Wohle unserer Patienten und Mitarbeiter:

Organisieren, koordinieren und steuern; erfassen, prüfen und entscheiden; beschaffen, rechnen und beraten - die Zentralverwaltung als moderner Dienstleister.

Die entschärfte Bombe, Foto: Stadt Köln

Weltkriegsbombe in Nippes erfolgreich entschärft- Kinderkrankenhaus ist wieder geöffnet 

Bei Sondierungsarbeiten wurde am Freitagmorgen, 10. Juli 2026, in der Nachbarschaft des Johannes-Giesberts-Parks in Köln-Nippes ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe (500 Kilogramm) mit Front- und Heckaufschlagzünder. Das Kampfmittel musste am selben Tag entschärft werden. Dafür musste der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 500 Metern festgelegt. Rund 4.300 Personen waren davon betroffen sein - darunter auch unser Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße.

Am Einsatz beteiligt waren rund 170 Mitarbeitende des Ordnungsamtes, 170 Mitarbeitende von Feuerwehr und Rettungsdiensten, 25 Polizeibeamt*innen sowie zwei Mitarbeitende der KVB. In der eingerichteten Anlaufstelle hielten sich im Tagesverlauf etwa 25 Evakuierte auf. Insgesamt mussten 60 Patient*innen aus der Kinderklinik Amsterdamer Straße ins Krankenhaus Holweide verlegt werden. Am 11. Juli werden sie zurück nach Riehl gefahren. Das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße bleibt geschlossen, bis die Kinder wieder auf den Stationen sind. Das Krankenhaus Holweide ist seit etwa 13 Uhr wieder im Regelbetrieb. Die Zenbtrale Notaufnahme ist geöffnet. Wir werden Sie hier darüber informieren.

Update 11.07.2026 - 15:26 Uhr: Die Zentrale Notaufnahme im KInderkrankenhaus ist wieder geöffnet.


Ticker zur Evakuierung - Freitag, 10.07.2026

Update 15:17 Uhr Stadt Köln: Weltkriegsbombe in Köln-Nippes erfolgreich entschärft

Die Straßensperren werden nun nach und nach wieder aufgehoben. Verkehrsteilnehmende werden dennoch gebeten, den Bereich noch eine Weile weiträumig zu umfahren, bis sich die Staus aufgelöst haben. Die Linien 16, 124 und 140 der KVB werden zeitnah wieder ihre bekannten Routen fahren.

Das Krankenhaus Holweide ist inzwischen wieder für die Notfallversorgung angemeldet und nimmt Patient*innen auf, bis Samstagfrüh die Rücktransporte in das Kinderkrankenhaus beginnen. Das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße bleibt vorerst geschlossen.

Die Geschäftsführung der Kliniken Köln spricht allen Beteiligten ein großes und herzliches Dankeschön aus:

"Unser Kinderkrankenhaus musste deshalb vollständig geräumt werden. Auf dieses Szenario hat sich unser Team Krankenhausalarm- und Einsatzplanung (KAEP) gemeinsam mit unseren Kliniken, dem Ordnungsamt, der Feuerwehr Köln und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst intensiv und akribisch vorbereitet. Diese hervorragende Vorbereitung hat sich heute eindrucksvoll bewährt.

Vielen Dank an alle Beteiligten für diese außergewöhnliche Teamleistung und den großartigen Einsatz für unsere jungen Patient*innen."

 

Update 14:35 Uhr - Pressemitteilung Stadt Köln

Die Evakuierung ist abgeschlossen und die Freigabe zur Entschärfung der Weltkriegsbombe wurde erteilt.

Update 14:25 Uhr - Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße ist evakuiert, Holweide öffnet wieder

Das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Str. ist für den gesamten Zeitraum der Evakuierung von der Versorgung abgemeldet und bleibt vorerst geschlossen. Eltern werden gebeten, in Notfällen ab sofort die Uniklinik Köln, das Krankenhaus Porz oder das Krankenhaus Leverkusen aufzusuchen. Auch das Krankenhaus Holweide der Kliniken Köln war während der Evakuierung abgemeldet, da dort evakuierte Patient*innen aus dem Kinderkrankenhaus untergebracht werden. Die Zentrale Notaufnahme in Holweide sowie der Kreißsaal sind wieder geöffnet. Das Krankenhaus Holweide ist wieder im Normalbetrieb.


 

Update 13:03 Uhr

 Die Kinderklinik ist evakuiert und alle Patient*innen wurden ins Krankenhaus Holweide gebracht. Der zweite Klingeldurchgang im Evakuierungsgebiet läuft noch.

Die Zoobrücke wird nun ab Innerer Kanalstraße in Fahrtrichtung Deutz gesperrt. In die Gegenrichtung in Fahrtrichtung Innenstadt wird die Zoobrücke im weiteren Verlauf bis zur Abfahrt Niederländerufer gesperrt. Die KVB-Linie 16 wird in Kürze getrennt und fährt nicht mehr durch den Evakuierungsbereich. Auch die Busse 124 und 140 umfahren den Bereich.


Update 09:47 Uhr der Stadt Köln

Das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Str. ist für den gesamten Zeitraum der Evakuierung von der Versorgung abgemeldet. Eltern werden gebeten, in Notfällen ab sofort die Uniklinik Köln, das Krankenhaus Porz oder das Krankenhaus Leverkusen aufzusuchen. Auch das Krankenhaus Holweide der Kliniken Köln ist während der Evakuierung abgemeldet, da dort evakuierte Patient*innen aus dem Kinderkrankenhaus untergebracht werden. Der Kreißsaal ist hiervon nicht betroffen und steht allen Patientinnen weiterhin zur Verfügung. Alle Angehörigen, die Patient*innen im Krankenhaus Holweide besuchen möchten, sollten bitte Freitag und Samstag mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, da die Parkflächen dringend für die Einsatzfahrzeuge benötigt werden und keine Parkplätze vorhanden sind.

Im Kinderkrankenhaus müssen 43 Patient*innen evakuiert werden, wovon 20 intensivpflichtig sind. Ein Patiententransportzug hat soeben bereits erste Patient*innen im Kinderkrankenhaus aufgenommen.
 
Alle Angehörigen, die Patient*innen im Krankenhaus Holweide besuchen möchten, sollten bitte Freitag und Samstag mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, da die Parkflächen dringend für die Einsatzfahrzeuge benötigt werden und keine Parkplätze vorhanden sind.


 

Erstmeldung 08:30 Uhr

Alle werden gebeten den Bereich großräumig zu umfahren und Rettungsgassen zu bilden, wenn Einsatzfahrzeuge mit Sonderrechten (Blaulicht, Martinshorn, Sirene) auf ihrer Strecke unterwegs sind. Außerdem sind ein Übernachtungsbetrieb, eine Kita, das Schwimmbad Lentpark und der Botanische Garten/Flora Köln betroffen. Sieben Gebäude im Evakuierungsbereich haben mehr als fünf Stockwerke.

Die Hauptverkehrsstraßen Innere Kanalstraße, Amsterdamer Straße und Stammheimer Straße/Alter Stammheimer Weg werden von Sperrungen betroffen sein, ebenso wird voraussichtlich die Zufahrt zur Zoobrücke in Richtung rechtsrheinisches Stadtgebiet ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr möglich sein. An welchen Stellen konkret Straßensperren eingerichtet und ab wann diese eingezogen werden, teilt die Stadt Köln zeitnah mit. Auch werden die Stadtbahn-Linie 16 und die Buslinien 124, 140 und 186 der KVB betroffen sein - weitere Informationen folgen. 

Eine Anlaufstelle für Evakuierte wird im Erich-Kästner-Gymnasium, Castroper Straße 7, 50735 Köln-Nippes eingerichtet. Diese wird voraussichtlich mit dem Beginn des ersten Klingelrundgangs öffnen, den genauen Zeitpunkt reichen wir kurzfristig nach.

Wegen Krankentransporten, Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, den Bereich zu meiden und sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

Diese Seite wird laufend aktualisiert.


 


Das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Str. ist für den gesamten Zeitraum der Evakuierung von der Versorgung abgemeldet. Eltern werden gebeten, in Notfällen ab sofort die Uniklinik Köln, das Krankenhaus Porz oder das Krankenhaus Leverkusen aufzusuchen. Auch das Krankenhaus Holweide der Kliniken Köln war während der Evakuierung abgemeldet, da dort evakuierte Patient*innen aus dem Kinderkrankenhaus untergebracht werden. Die Zentrale Notaufnahme inklusive des Kreißsaals in Holweide sind wieder geöffnet.

 


  

Eltern-FAQ

Warum könnte es zu einer Evakuierung kommen?

In der Umgebung des Kinderkrankenhauses werden derzeit mögliche Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg überprüft. Sollte sich der Verdacht bestätigen, kann aus Sicherheitsgründen eine Evakuierung erforderlich werden. 

Wann erfahre ich, ob mein Kind verlegt wird?

Sobald eine Entscheidung getroffen ist, werden Sie unmittelbar durch das Behandlungsteam Ihres Kindes informiert.

Wohin wird mein Kind verlegt?

Die Versorgung Ihres Kindes wird in einem anderen Krankenhaus sichergestellt. Die Auswahl des Krankenhauses erfolgt lageabhängig und abhängig vom medizinischen Bedarf Ihres Kindes.

Wie erfolgt der Transport meines Kindes? 

Der Transport wird durch Rettungsdienste und spezialisierte Transportteams organisiert. Ihr Kind wird während des gesamten Transports medizinisch betreut.

Muss ich selbst etwas organisieren (Transport, Unterkunft etc.)?

Nein, der Transport Ihres Kindes wird vollständig organisiert. Für die Begleitperson wird – soweit erforderlich – eine Lösung abgestimmt (z. B. Mitfahrt oder eigenständige Nachreise).

Fahre ich bei dem Transport meines Kindes mit?

Wir verstehen, wie wichtig es für Eltern ist, ihr Kind zu begleiten. Grundsätzlich prüfen wir daher immer, ob eine Begleitung möglich ist.

Je nach Transportart und medizinischer Situation – z. B. bei intensivpflichtigen Kindern oder wenn eine enge Betreuung durch das medizinische Team erforderlich ist – kann es jedoch vorkommen, dass die Mitfahrt einer Begleitperson nicht möglich ist.

In jedem Fall sorgt unser Team dafür, dass Ihr Kind während des Transports bestmöglich versorgt und betreut wird. Wir informieren Sie individuell über die Situation und stehen Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.

Kann ich mein Kind während der Evakuierung besuchen?

Ja. Nach der Verlegung sind Besuche im aufnehmenden Krankenhaus grundsätzlich möglich.

Was soll ich als Elternteil mitbringen? Was soll ich als Elternteil mitbringen?

Bitte halten Sie – wenn möglich – bereit:

  • Persönliche Unterlagen
    (Versicherungskarte, Ausweise)
  • Persönliche Dinge Ihres Kindes
    (z. B. Lieblingsspielzeug, Schlafhilfe)
  • Wenn möglich einen Maxi-Cosi Kindersitz

Am Tag der Evakuierung erhalten Sie eine Patienten-Umhängekarte. Bitte bringen Sie diese zur Rückverlegung wieder mit bzw. lassen Sie sie nach Möglichkeit direkt beim Kind.

Wie lange dauert die Verlegung?

Eine Rückverlegung erfolgt erst, wenn das Gelände wieder sicher betreten werden kann. Unabhängig davon ist vorgesehen, die Rückverlegung grundsätzlich erst am Folgetag durchzuführen, um einen geordneten und sicheren Ablauf zu gewährleisten.

Was passiert medizinisch – bleibt die Versorgung gewährleistet?

Die medizinische Versorgung Ihres Kindes ist jederzeit gesichert. Die Verlegung erfolgt geplant und abgestimmt zwischen den beteiligten Krankenhäusern und Fachabteilungen.

Was passiert, wenn keine Evakuierung notwendig ist?

Sollte sich der Verdacht nicht bestätigen, bleibt der Krankenhausbetrieb unverändert bestehen und es erfolgt keine Verlegung.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

  • Ihr Behandlungsteam (erste Anlaufstelle)
  • Pflegepersonal der Station