Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Ostmerheimerstr. 200
51109 Köln

Tel.: +49 221 8907 - 0
E-Mail: postservice@kliniken-koeln.de
Web: www.kliniken-koeln.de

Aktuelles

 


Risikofaktor Glimmstengel: Wie gefährlich ist das Coronavirus für Raucher?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann für etwa zwanzig Prozent der Infizierten einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf nach sich ziehen. Auch Raucher gehören zur Risikogruppe. Professor Wolfram Windisch, Chefarzt der Lungenklinik Köln-Merheim, empfiehlt dennoch, mit dem Rauchen aufzuhören – egal ob Tabak- oder E-Zigarette. Hier geht es zum Interview

 


 

 

Chefärzte der Lungenklinik gehören zu den Top-Ärzten im FOCUS-Ranking

Die Chefärzte der Lungenklinik Merheim gehören wiederholt zu den besten Ärzten in Deutschland. 
Prof. Stoelben ist in der Top-Mediziner umfassenden „Ärzteliste 2021“ des Magazins FOCUS Gesundheit als Spezialist für Lungentumoren aufgeführt,
Prof. Windisch für die Fachgebiete COPD/ Lungenemphysem.

 


 

24 Filme auf Youtube zeigen Patienten die korrekte Anwendung von Inhalationssystemen

Die Inhalationstherapie stellt eine entscheidende Säule der Therapie von Atemwegserkrankungen dar. Überprüft man die Inhalationstechnik bei Patienten, so fällt eine hohe Fehlerquote in der Handhabung auf, was den Therapieerfolg substanziell gefährdet. Um Patienten anschaulich zu erklären, wie die unterschiedlichen Systeme zur Inhalation korrekt angewendet werden, hat die Deutsche Atemwegsliga e.V. in Kooperation mit der Lungenklinik Köln-Merheim Anwendungsvideos zu allen handelsüblichen Inhalationsgeräten produzieren lassen und über einen Youtube-Kanal veröffentlicht. Das Team der Lungenklinik Köln-Merheim entwickelte in Gemeinschaft mit der Deutschen Atemwegsliga die inhaltliche Umsetzung und zeichnet verantwortlich für die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation, hier der Link: http://www.youtube.com/user/Atemwegsliga 

Inhalationssysteme helfen – jedoch nur bei korrekter Anwendung. In den Filmen werden alle handelsüblichen Inhalationsgeräte durch eine Kombination aus Videosequenz, gesprochenem Text und Informationseinblendung erklärt - unter Einschluss wichtiger Schritte wie Vorbereitung, Durchführung und Beendigung der Inhalation. Alle Filme stehen uneingeschränkt zur Verfügung und können sowohl von Patienten als auch Ärzten und medizinischem Personal jederzeit und kostenfrei mittels PC oder Smartphone über das Internet oder DVD abgerufen werden.

OP-Szene, Foto: Stephan_Morrosch - Fotolia

Die hypertherme intrathorakale Chemotherapie (HITOC)

Die hypertherme intrathorakale Chemotherapiebehandlung ist eine moderne Möglichkeit, im Rahmen einer Operation eine Spülung des Brustkorbes mit erwärmter Chemotherapie durchzuführen.

 

Diese Methode kommt bei bösartigen Erkrankungen des Brustfells (Pleura) in ausgesuchten Fällen zur Anwendung. In Kombination mit einer operativen Entfernung des Rippenfells kann sie bei Tumorbefall der Pleura eine sinnvolle Behandlungsoption darstellen.

 

Mit einer speziellen Perfusionspumpe wird der Brustkorb mit einer auf 42° Celsius erwärmten Chemotherapie-Lösung über einen Zeitraum von 90 Minuten gespült. So werden mögliche verbliebene Tumorzellen nach der Entfernung des Rippenfells durch die lokale Wirkung der Chemotherapie abgetötet. Durch die Erwärmung der Lösung wird die Eindringtiefe der Chemotherapeutika deutlich vergrößert. Häufig wird diese Methode in unserer Klinik als Bestandteil einer sog. multimodalen Therapie  (Operation, systemische Chemotherapie, Bestrahlung) eingesetzt.

 

Die HITOC kann bei folgenden Krankheitsbildern in ausgesuchten und geeigneten Fällen angewendet werden:

  • Epitheloides Pleuramesotheliom
  • pleural metastasierts Thymom / Thymuskarzinom
  • pleural metastasiertes T1/T2 Bronchialkarzinom
  • Pleurakarzinose (Rippenfellbefall) anderer bösartiger Tumoren (z.B. Mamakarzinom)

 

Arzt bei OP, Foto: Stephan_Morrosch - Fotolia

Informationen zum Thema Metastasenchirurgie:

Als Metastasierung (griechisch: meta - weg; stase: - Ort; Übersiedlung) bezeichnet man die Absiedlungen bösartiger Zellen eines Tumors, stammend aus einer anderen primären Lokalisation.

Die Lunge ist aufgrund des anatomischen Blutabflussweges sehr häufig als Organ von Metastasen betroffen.

Die publizierten Studien der letzten Jahrzente konnten belegen, dass eine komplette Metastasenentfernung das 5- Jahresüberleben der Patienten deutlich verbessern kann.

Ausführliche Informationen zum Thema Metastasenchirurgie

Leichter Atmen, Foto: red2000 - Fotolia

Schwerkranke lernen, wieder richtig zu atmen

Weaning-Station der Lungenklinik Köln-Merheim ermöglicht die gezielte und schonende Entwöhnung langzeitbeatmeter Patientinnen und Patienten

Die Lungenklinik Köln-Merheim bietet eine eigene Weaning (to wean = abstillen, entwöhnen) Station, auf der langzeitbeatmete Patientinnen und Patienten gezielt und schonend von einer künstlichen Beatmung entwöhnt werden können. Bei Patienten, die nur kurzfristig z.B. im Rahmen einer Narkose beatmet werden, ist die Umstellung zwischen künstlicher und selbständiger Atmung meist unproblematisch.

 

Für schwer kranke, geschwächte Patientinnen und Patienten, die über lange Zeit nicht eigenständig atmen konnten, ist die Umstellung körperlich belastend. Häufig sind Erkrankte betroffen, die schon vorher an Lungen- oder Herzkrankheiten litten. Sie müssen durch ein systematisches Training verschiedener Muskeln wieder lernen, selbständig zu atmen, um eine weitere intensivmedizinische Versorgung oder Komplikationen zu vermeiden. Diese Fähigkeit können sie auf der Weaning-Station Schritt für Schritt, angepasst an die individuellen Fortschritte, wieder erwerben: von der Beatmung über Tubus oder Trachealkanüle über intermittierende Beatmung und nicht-invasive Beatmung mit einer Maske bis zur völlig eigenständigen Atmung.

 

Besonderen Wert legt das Team der mit 8 Betten ausgestatteten Weaning-Station dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Angehörigen und Pflegedienst, die ggf. eine häusliche Weiterbetreuung übernehmen. Das ärztliche und pflegerische Team wird unterstützt durch Physiotherapie, Psychologie und Sozialdienst der Kliniken, so dass von Behandlungsbeginn an spätere rehabilitative Maßnahmen sowie bei Bedarf ein späteres Versorgungskonzept gemeinsam geplant werden können.

 

Die Station ist Bestandteil des Zentrums für Schlaf- und Beatmungsmedizin  der Lungenklinik Köln-Merheim.

Angebot in der Physiotherapie: Shiatsu

Fingerdruckmassage unterstützt den Heilungsprozess