Kliniken der Stadt Köln: Deutlich verbessertes Jahresergebnis in 2025
Der Wirtschaftsplan 2025 wurde eingehalten, Behandlungszahlen erhöht und Ergebnisse sowie Erlöse konsequent verbessert.
Die Kliniken der Stadt Köln mit den drei Krankenhäusern Merheim, Holweide und dem Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße (nebst Kinder- und Jugendpsychiatrie) haben im Geschäftsjahr 2025 ein positives und gegenüber dem Vorjahr 2024 nochmals deutlich verbessertes Jahresergebnis von 0,2 Mio. Euro (2024: - 25,1 Mio. Euro) erzielt. Im Vorjahresvergleich sind die Umsatzerlöse um 5 Prozent (20,8 Mio. Euro) gestiegen. Die Anzahl an Behandlungen stationärer Fälle hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent erhöht. Im Jahr 2025 wurde ein Umsatz in Höhe von 431 Mio. Euro (2024: 410 Mio. Euro) erwirtschaftet. Damit wurde die Prognose des Wirtschaftsplans 2025 klar erreicht.
Ein wesentlicher Treiber der positiven Geschäftsentwicklung war die erneute Steigerung der stationären Fallzahlen um 2,3 Prozent. Gleichzeitig konnte die Zahl der Vollkräfte gegenüber dem Vorjahr um 108 erhöht werden (+ 3 Prozent). Der Personalzuwachs erfolgte überwiegend im Pflegedienst und trug wesentlich dazu bei, die anhaltend hohe Nachfrage nach stationären Krankenhausleistungen bedienen zu können.
„Wir werden auch in Zukunft in die Mitarbeitenden-Gewinnung in den pflegerischen Berufen und die Mitarbeitenden-Bindung investieren sowie unsere Kapazitäten in der Ausbildung weiter ausbauen. Hochqualifizierte Mitarbeitende haben für uns weiterhin einen sehr hohen Stellenwert zur Sicherstellung des medizinischen Versorgungsbedarfs der Bevölkerung“, betont Prof. Dr. Axel Goßmann, Geschäftsführer der Kliniken Köln.
„Die umfänglichen Sanierungsarbeiten von Haus 20 in Merheim (Bettenhaus/ursprüngliches Klinikgebäude) im Rahmen des Zukunftsprojektes des „Gesundheitscampus Merheim“ der Kliniken Köln schreiten zügig voran und werden wie geplant in 2026/2027 abgeschlossen. „Im Jahr 2025 wurde in die roboter-assistierte Chirurgie investiert, die inzwischen in mehreren Klinikbereichen sehr schonend für die Patient*innen und mit besten OP-Ergebnissen routiniert zum Einsatz kommt. Die Investitionen in Millionenhöhe gelten auch für die Einrichtung neuer Linearbeschleuniger in der Klinik für Strahlentherapie, die im zweitem Halbjahr 2026 in den Betrieb gehen. Die Vorbereitungen für das Baufeld des geplanten Neubaus in Merheim sind ebenso im Zeitplan“, erläutert Daniel Dellmann, Geschäftsführer.
Im Frühsommer 2025 erfolgte bereits der Umzug des Logistikzentrums der Kliniken Köln von Köln-Mülheim aus nach Merheim, wodurch Wege verkürzt und Kosten für den bisherigen Standort eingespart werden. Es werden auch fortan Abläufe, Doppel- und Dreifachvorhaltungen überprüft und Prozesse optimiert. Der Ausbau des künftigen Gesundheitscampus Merheim mit der Zusammenlegung der drei Krankenhausstandorte Merheim, Holweide und Riehl in Merheim wird aktiv und mit aller höchster Priorität vorangetrieben. Ziel ist es weiterhin, die Erhaltung sowie den Ausbau der medizinischen und pflegerischen Versorgung auf höchstem, universitärem Niveau eines Maximalversorgers und gleichzeitig die weiter konsequente Verbesserung von Prozessen und Strukturen sicherzustellen.