Kliniken der Stadt Köln gGmbH
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Klinik für Neurochirurgie Köln-Merheim - Aktuelles

Webinar "How To Avoid Drilling Complication"

Am Samstag, den 28.11.2020, findet ab 10 Uhr (Zeitzone Indonesien Jakarta 16:00 Uhr PM) ein Webinar statt, das die Neurochirurgie Merheim zusammen mit dem Department of Neurosurgery, Faculty of Medicine, Universitas Indonesia, Jakarta, Indonesien sowie der Aesculap Academy veranstaltet.
In diesem Rahmen wird Prof. Nakamura einen Vortrag mit dem Titel „How to avoid Drilling Complication?“ halten.

Über den beigefügten Link kann man  sich direkt online registrieren:
https://zoom.us/webinar/register/WN_ZtFHkXH9Q9W0aohnLDv73w
Nach erfolgter Registrierung erhält man automatisch den Link für die Teilnahme.
Auf dem Announcement steht  16:00 Uhr Jakarta time, dies entspricht 10:00 Uhr deutscher Uhrzeit.

Weitere Informationen erhalten Sie im Programm


"Zerebrale Metastasen" 
Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte
am 09.12.2020 per Videokonferenz

Im Rahmen unserer Fortbildungsveranstaltung sollen die aktuellen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten von zerebralen Metastasen beleuchtet und gemeinsam diskutiert werden.
Die Vorträge werden online gehalten.

Melden Sie sich bitte bis zum zum 07.12.2020 an unter: Neurochirurgie@kliniken-koeln.de
Sie erhalten nach der Anmeldung die login-Informationen für das Webex Format.

Weitere Informationen erhalten Sie im Einladungsflyer.

Intraoperatives neurophysiologisches Monitoring (IOM) bei Hirnoperationen in der Klinik für Neurochirurgie Köln-Merheim

Die Klinik für Neurochirurgie Köln-Merheim setzt seit kurzem bei Hirnoperationen auf eine innovative Technik. Bei jeder Hirnoperation besteht das Risiko, motorische oder sensorische Nerven zu verletzen. Das sog. intraoperative neurophysiologische Monitoring (IOM) zur Erfassung und Überwachung von Hirnfunktionen vor und während der Operation ist ein deutlicher Fortschritt in der Patientenversorgung. Das System erhöht die Sicherheit während der Operation und verbessert die Operationsergebnisse. Ziel ist es, das Risiko einer neurologischen Schädigung bei einer Operation soweit wie möglich zu reduzieren.

Das IOM bietet zwei Anwendungsgebiete: Mapping (Kartierung) und Monitoring (Überwachung des Operationsgebietes):

Prof. Dr. Nakamura Besprechung mit Herrn Bulmus, Foto Steinbach/Ahrens

Mapping

Beim Mapping wird vor der Operation eine Art digitale Karte des Gehirns erstellt. Dazu werden bestimmte Nerven stimuliert, um Nervenbahnen im Gehirn zu entdecken und diese bei der Operation schonen zu können.

 

Monitoring

Während der Operation können simultan die Nervenleitbahnen überwacht werden. Der Nerv wird gezielt gereizt und kann so vom Tumorgewebe unterschieden werden. Der Operateur weiß also genau, wo die Nervenbahn verläuft und versucht, den Tumor vom Nerven zu entfernen. Bei dieser Aufgabe ist höchste Präzision notwendig. Die Stimulation der Nervenbahn ermöglicht ständig Aussagen über die genaue Position und die Funktionsfähigkeit des Nervs. Bereits bei geringen Veränderungen der Messergebnisse kann der Chirurg sein Vorgehen anpassen, um Schädigungen soweit wie möglich zu vermeiden.