Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Neufelder Straße 34
51067 Köln

Tel.: +49 221 8907 - 0
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Web: www.kliniken-koeln.de

Praktisches Jahr (PJ) - Medizinische Klinik

Krankenhaus Köln-Holweide

Chefarzt
Prof. Dr. A. Dormann

PJ-Verantwortlicher Mentor
OA Dr. U. Hügle
E-Mail: huegleu@kliniken-koeln.de

Sekretariat
Fr. Albrecht; Frau Mai
Tel.: +49 (0)221-8907 2602

Kontaktformular der Medizinischen Klinik

Einführung

Liebe Studierende im Praktischen Jahr,

herzlich willkommen im Tertial „Innere Medizin“ der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Köln-Holweide. Das PJ Curriculum Innere Medizin soll Sie die kommenden Monate auf den Inneren Stationen oder in den einzelnen Funktionsabteilungen begleiten. Die aufgeführten Inhalte stellen eine Zusammenfassung der wesentlichen Themen dar.

Der Katalog soll das studentische Selbststudium und klinische Engagement anregen. Ziel ist es, dass Sie als Studierende im PJ strukturiert, selbstbestimmt und arbeitsbegleitend eine Basis der unverzichtbaren Kenntnisse und Fähigkeiten eines im Krankenhaus oder in der Praxis tätigen Allgemeininternisten erwerben. Das Ergebnis nach diesem Tertial, eine Sammlung Ihrer persönlichen Lernerfahrungen in der Inneren Medizin, ist Ihr Erfolg.

Die Mitarbeiter der Inneren Abteilung wünschen Ihnen Erfolg und Freude bei Ihrer Arbeit und auf Ihrem Weg zum Beruf Arzt.

Prof. Dr. A. Dormann                Dr. U. Hügle

Allgemeines und begleitende Lehrveranstaltungen

Abteilungsfortbildung

Jeweils mittwochs 13.30 Uhr, Röntgendemoraum, Thema: siehe Intranet


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Abteilungsübergreifende Fortbildungen

z. B. "Holweider Nachmittag", entsprechend Ankündung


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Dienstzeiten

  • Regelarbeitszeit: 07.30h bis 16.00h, Mittagspause: 30 Min.
  • Bereitschaftsdienst Wochentags: 16.00h bis 22.00h
  • Bereitschaftsdienst Wochenende: 9.00h bis 17.00h

Ein Dienst wird durch einen freien Tag ausgeglichen, der nach Rücksprache mit den jeweiligen Abteilungen zeitnah und nicht kumuliert genommen werden kann. Sie erstellen eigenständig einen Dienstplan, der vom Ltd. OA genehmigt wird und in der Zentralaufnahme aushängt.


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Eigenstudium

Für das Eigenstudium stehen 1,5h pro Tag zur Verfügung. Hierzu zählen auch die internen und externen Fortbildungsveranstaltungen.


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Fehlzeiten

Eine Planung der freien Tage sollte zu Beginn des Tertials erfolgen. Ein entsprechender Plan ist dem PJ-Verantwortlichen 14 Tage nach Beginn des Tertials vorzulegen.


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Kurzvortrag

Jedem Studierenden ist im Rahmen der Mittwochsfortbildung die Möglichkeit gegeben, am Endes seines Tertials einen Kurzvortrag zu halten. Themen sind hier eine Fallvorstellung oder das Thema der Doktorarbeit.


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PJ-Seminar

Jeweils dienstags 14.00 Uhr, Röntgendemoraum, Thema: siehe Aushang


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Rotationsplan

Einsatzorte sind die internistischen Stationen, die Zentrate Notaufnahme und die Intensivstation. Ein entsprechender Verteilungsplan wird Ihnen zu Beginn des Tertials ausgehändigt.


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Wochenend- und Bereitschaftsdienste

Studierende sollten an Bereitschaftsdiensten unter Supervision des jeweiligen Dienstarztes teilnehmen. Ein entsprechender Plan wir von den PJ-Studenten erstellt und am Ende des Vormonates dem PJ-Verantwortlichen vorgelegt.


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Lernziele

Visite

Nutzen Sie die Visite als tägliche Chance zum Patientennahen Lernen. Verfolgen Sie den Ablauf aufmerksam und wirken Sie aktiv mit. Sie können die Gelegenheit nutzen, um etwa zu erfragen, warum ein Patient mit einem bestimmten Medikament behandelt wird bzw. was zur Änderung seiner Therapie geführt hat. Lassen Sie sich besondere Untersuchungsbefunde oder Symptome zeigen.


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Kurvenvisite

Die Kurvenvisite findet mit dem ärztlichen Personal im Arztzimmer statt und dreht sich um die Patientenakten. Einige diagnostische Zusammenhänge und Therapieentscheidungen werden sich Ihnen wiederum nur hier erschließen. Auch können Ihnen die Ärzte hier wichtige Einblicke und eigene Einschätzungen geben, welche im direkten Patientengespräch seltener angesprochen werden. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie die Kurvenvisite aufmerksam verfolgen.


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Gerätekunde

Lassen Sie sich die auf der Station eingesetzten Geräte erklären und machen Sie sich in aller Ruhe mit deren Benutzung vertraut.

  • Pulsoxymeter
  • EKG-Gerät
  • Perfusor
  • Infusor/Infusiomat
  • Defibrillator

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Praktische Fertigkeiten und ärztliche Aufgaben

Das PJ ist der ideale und oftmals auch der einzige Zeitpunkt, zu dem Sie die Möglichkeit erhalten werden, unter fachkundiger Anleitung (und nebenbei auch dem nötigen versicherungsrechtlichen Schutz) invasive und nicht-invasive Maßnahmen direkt am Patienten durchzuführen und in ihrer Anwendung eine gewisse Sicherheit zu erlangen. Dabei wäre es wünschenswert, dass das Spektrum der Prozeduren über die einfache Blutentnahme hinausginge. Allerdings sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass man mit dem Angebot gewisse Maßnahmen durchzuführen von sich aus auf Sie zukommen wird. Es ist immer wieder zu betonen, dass Ihre Eigeninitiative und Engagement unerlässlich sind und weitgehend über das Gelingen Ihres PJ Tertials entscheiden. Nur so werden Ihre ärztlichen Kollegen im stressigen Stationsalltag bereit sein, sich die Zeit zu nehmen, um Ihnen bestimmte Maßnahmen zu zeigen und Sie mit Ihnen durchzuführen.

Der PJ-Student übernimmt zumindest 1 Patientenzimmer mit 3 Krankenbetten in eigener Teilverantwortung, erhebt, unabhängig von bereits ausgearbeiteten Anamnese- und Untersuchungsbögen, die Anamnese und den Befund und stellt einen Diagnostik- sowie Therapieplan auf. Die Gesprächsführung in diesem Zimmer wird primär von dem Studenten übernommen. Bei Oberarzt-, Chef- und Kurvenvisiten werden die Patienten dieses Zimmers durch den PJ-Studenten vorgestellt, der PJ-Student schreibt nach Absprache des Konzeptes mit dem Stationsarzt die Entlassungsberichte.


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Allgemein

  • *PJ-Patienten-Gespräch (allgemein, bei Visite)
  • *Patientenvorstellung bei Visiten
  • *Körperliche Untersuchung
  • *Entnahme von Blutkulturen
  • *Befundung eines Röntgen-Thorax
  • *Infusionstherapie
  • *Injektionen s. c., i. m., i. v.
  • *Bedside Test / Erythrozytenkonzentrate
  • *Erstellung eines Arztbriefs (bzw. des Entwurfs)
  • Befundung einer Abdomen-Leer Aufnahme
  • Legen einer Magensonde
  • Legen eines Blasenkatheters
  • Angehörigengespräche
  • Überbringen schlechter Nachrichten 

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Speziell Innere Medizin

  • EKG (schreiben und auswerten) 
  • *Belastungs-EKG (durchführen und auswerten) 
  • *24h – EKG (auswerten) 
  • *24h – Blutdruckmessung (auswerten) 
  • *Deutung von Blutgasanalysen (BGA) 
  • *Pleurapunktion *Aszitespunktion 
  • Sonographie Abdomen 
  • Sonographie Schilddrüse 
  • ZVK-Anlage 
  • Echokardiographie 
  • Lungenfunktionsmessung (Einfach oder Bodyplethysmographie) 
  • Knochenmarkspunktion 
  • Gefäßdoppler 
  • oraler Glukose Toleranz Test (OGTT) 
  • ÖGD (Gastroskopie) 
  • Koloskopie 
  • Beatmungstherapie 
  • Zytostatikatherapie

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Häufige Krankheitsbilder

Kardiovaskulär 

  • KHK 
  • Anginapectoris/AkutesKoronarsyndrom 
  • Myokardinfarkt 
  • Herzrhythmusstörungen 
  • Vorhofflattern/-flimmern 
  • DDTachykardien 
  • DDBradykardien 
  • Schenkelblock 
  • Kammerflattern/-flimmern 
  • Herzinsuffizienz 
  • Arterielle Hypertonie 
  • Tiefe Beinvenenthrombose 
  • Periphere Arterielle Verschlusskrankheit 
  • Endo-/Myokarditis 
  • Herzklappenerkrankungen/Vitien 

Pulmonal 

  • Pneumonie 
  • Bronchitis 
  • COPD 
  • Asthma bronchiale 
  • Lungenembolie 
  • Bronchialkarzinom 

Gastro-Intestinal 

  • GERD 
  • Gastritis
  • GI-Ulcera 
  • Enteritiden (Infektiös, Antibiotika-assoziiert) 
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen 
  • Divertikulitis/Divertikulose 
  • Kolonkarzinom 

Gallenblase, Pankreas 

Leber 

  • Cholangitis/Cholezystitis 
  • Cholezysto-/Choledocholithiasis 
  • Pankreatitis 
  • DD Hepatitiden 
  • DD Leberzirrhose 

Niere und Harnwege 

  • entzündliche Erkrankungen (Pyelonephritis, Zystitis, Urethritis) 
  • Niereninsuffizienz (akut, chronisch) 

Endokrinologie und Stoffwechsel 

  • Diabetes mellitus und Folgeerkrankungen 
  • Metabolisches Syndrom 
  • Hyper-, Hypothyreose 

Hämatologische Erkrankungen 

  • DD Anämie 
  • DD Blutgerinnungsstörung 
  • DD Thrombozytopenie/Thrombozytose
  • Infektionskrankheiten 
  • Tuberkulose 

Rheumatische und Autoimmunerkrankungen 

  • DD Gelenkschmerzen (Rheumatoide Arthritis, Gicht, Polymyalgie...) 
  • DD Vaskulitis 

Palliative Therapien 


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Teilnahmebestätigung

Teilnahmebestätigungen (Bescheinigung mit Datum, Thema, Unterschrift) sind für die PJ-Seminare sowie für Bereitschafts- und Wochenenddienste zu erbringen.